Genböck Haus erhielt für zwei aktuelle Entwicklungen den Musterschutz vom Österreichischen Patentamt. Die erste Innovation betrifft eine hinterlüftete Holzfassade, bei der speziell geformte horizontale U‑ oder Kastenprofile sowohl die Tragkonstruktion als auch die Hinterlüftung übernehmen. Dadurch entfällt die übliche zweilagige Unterkonstruktion aus Kreuz‑ bzw. Konterlattung.
Das Ergebnis ist eine schlankere Fassadenstärke, eine reduzierte Anzahl an Montageschritten und ein stabiler, zugleich durchlüfteter Aufbau, der sich sowohl für reine Holzfassaden als auch für Mischfassaden mit Putz eignet. Die Profile können aus Metall oder Kunststoff gefertigt werden und ermöglichen eine flächenbündige Gestaltung verschiedener Fassadensysteme.
Die zweite mustergeschützte Entwicklung ist eine neuartige Rohr‑in‑Rohr‑Durchführung für Flachdächer, die gängige Schwachstellen herkömmlicher Systeme beseitigt und die Bauphysik im Dachbereich spürbar verbessert.
Bisher führten unzureichend abgedichtete Führungskanäle häufig zu Wärmebrücken und Kondensatbildung. Unsere Innovation setzt genau hier an:
Die Führung besteht aus einem Rohr, dessen Endbereiche mit elastischen Dichtelementen abgeschlossen werden. Der Zwischenraum wird vollständig mit einem dämmenden Granulat gefüllt, wodurch Hohlräume wegfallen und eine durchgängige Abdichtung erzielt wird. Die Lösung eignet sich für die sichere Durchführung von Kabeln und Medienleitungen, etwa für Photovoltaik‑Anlagen, Wetterstationen oder Satellitenanschlüsse.
Beide Entwicklungen erweitern die technischen Möglichkeiten im Holzbau und tragen zu langlebigen, wartungsarmen Bauteilanschlüssen bei.
Mit dieser Erfindung setzen wir einen weiteren Meilenstein in unserer jahrzehntelangen Innovationsarbeit und stärken unsere Position als moderner Holzbaubetrieb, der Funktion, Energieeffizienz und Qualität in jedem Detail verbindet.