
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Wärmepumpe als die effizienteste und damit im Betrieb kostengünstigste Heizform herauskristallisiert.
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Die Sonne ist eine Energiequelle, deren Wärme auf der Erde im Sommer gespeichert wird. Diese gespeicherte Wärme wird im Winter über verschiedene Entnahmesysteme wie Flächenkollektoren oder Tiefenbohrungen der Erde wieder entzogen und von den Wärmepumpen emissionsfrei zu Heizwärme und Warmwasser für ihr Heim umgewandelt. Die Wärmepumpe gibt dabei viel mehr Energie ab, als sie verbraucht. Sie erhalten somit für jede Kilowattstunde Strom einen 3- bis 5-fachen kostenlosen Zuschuss aus der Natur. Eine Wärmepumpe ist speziell für Energiesparhäuser geeignet und produziert auch an kältesten Wintertagen umweltfreundliche Wärme. Die Wärmeabgabe erfolgt fast ausschließlich über Fußbodenheizungen, die die Wärmeverteilung konstant und sehr angenehm regulieren. Die Technik der Wärmepumpen gleicht der eines Kühlschranks, nur mit umgekehrtem Prinzip. In einem Kreisprozess wird die der Umwelt entzogene Wärme auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und so für Heizzwecke nutzbar gemacht. Im Kreislauf zirkuliert ein FCKW-freies Kältemittel mit extrem niedrigem Siedepunkt. Im Verdampfer wird dem Kältemittel Umweltwärme zugeführt. Es wechselt vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. |
| • | Das gasförmige Kältemittel wird stark verdichtet und damit auf ein hohes Temperaturniveau gebracht. Dieser Vorgang benötigt die 25% Fremdenergie. |
| • | Die Wärmeenergie wird direkt an den Heizkreislauf weitergegeben. Das Kältemittel wird wieder abgekühlt und verflüssigt. |
| • | Durch die Dekomprimierung im Expansionsventil wird das Kältemittel so stark abgekühlt, dass es wieder Umweltwärme aufnehmen kann. |
| Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Systeme und Wärmequellen: Energie aus dem Erdreich/ Flachkollektor Wärmepumpen nutzen die im Garten gespeicherte Sonnenwärme aus dem Erdreich. Dafür werden Erdkollektoren in einer Tiefe von ca. 1,2 m bis 1,5 m unter Niveau verlegt. Die Verlegefläche beträgt je nach Bodenbeschaffenheit und Energiekennzahlen des Hauses die ein- bis zweifache Wohnheizfläche.
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Noch ein Tipp:
Planen Sie in einem Raum einen Handtuchheizkörper ein, damit auch nasse Sachen wie z.B. Handschuhe getrocknet werden können.