Elektroinstallation - Bussysteme

Sie wollen sicher sein, dass alle überflüssigen Stromquellen ausgeschaltet werden, wenn Sie aus dem Haus gehen? Oder mit einem Tastendruck die passende Beleuchtung in Flur, Wohnzimmer und in der Diele anschalten bzw. das Garagentor automatisch schließen und das Garagenlicht löschen, wenn Sie heimkommen? Diesen Komfort können Sie über ein Bus-System steuern.

Je mehr Technik ins Haus einzieht, desto eher lohnt sich ein Bussystem - ein Nervennetz, welches das gesamte Haus durchwebt und insbesondere für Neubauten in Frage kommt. Bussysteme waren früher nur in teuren Bürogebäuden zu finden. Heute sind sie durch die niedrigeren Kosten durchaus auch schon für Hausbauer interessant.
Inhaltsseiten/vimar_bus_zentrale.jpg


Verbraucher, Sensoren und Schalter (Aktoren) werden dabei nicht konventionell verdrahtet (Kabel vom E-Verteiler über Schalter zum Verbraucher), sondern über ein sogenanntes Bus-System, einem Niederspannungskabel verbunden, das alle Schalter und Verbraucher vernetzt und über das alle Geräte miteinander "kommunizieren" können. Außer dieser Datenleitung brauchen die Verbraucher natürlich auch noch eine Stromversorgung. Sämtliche Funktionen (vom Lichtschalter über die Heizungsregelung bis zur Alarmanlage usw.) werden von einem Steuergerät in einem zentralen Schaltkasten über dieses System gesteuert. Jeder Aktor kann eine beliebige Funktion übernehmen.


Vernetzung als zukunftsweisender Trend: Die Bustechnik macht es möglich und spart zudem Energie. Fernseher, Heizungen, Alarmanlagen, Jalousien, Leuchten und selbst Kühlschränke sind integrierbar. So wird aus der üblichen Elektroinstallation ein intelligentes System. Es misst und steuert, schaltet und taktet, meldet und überwacht. Sensoren wie Thermostate, Lichtschranken oder Windmesser können sich mit den Endgeräten unterhalten, etwa der Heizung, dem Licht oder der Jalousie. Ihre Befehle schicken die Sensoren in Form von digitalen Telegrammen und das Bussystem übernimmt den Telegrammverkehr. Denn in jedem Gerät steckt ein codierter Mikroprozessor, der nur auf die Befehle mit seinem Code reagiert.


Die Technik erlaubt es zudem, flexibel auf bauliche Veränderungen bzw. Nutzungsänderungen in einzelnen Räumen zu reagieren. Für eine optimale Elektroinstallation mit dem BUS-System sollte die Anlage möglichst einfach erweiterbar sein, also z. B. die spätere Einbindung von Haushaltsgeräten, Audio-/ Videogeräten, Alarm- und Sicherheitseinrichtungen sowie der Telekommunikationsanlage erlauben.

Inhaltsseiten/Vimar-Schalter.jpg


Tipps zur Auswahl von Bus-Systemen: 
•  Wichtig für die Zukunftssicherheit ist größtmögliche Kompatibilität. Für standardisierte Systeme (z.B. LON-Bus oder EIB (=Instabus)) sind auch in Zukunft alle Komponenten verfügbar.  
•  Für viele Systeme gibt es Software, mit der bestimmte Funktionen vom Anwender programmierbar sind. Auch wenn Sie selbst technisch versiert sind, sollten Sie auf eine leicht bedienbare Softwarelösung achten. 
• 

Technik ist nicht alles! Achten Sie darauf, dass es auch Bauformen (Design, Farbe von Schaltern, Reglern etc.) gibt, die optisch zu Ihrer Einrichtung passen. 

Genböck & Möseneder GmbH
Niederhaag 32
4680 Haag/Hausruck
Tel: +43-7732-3651-0
Fax: +43-7732-4651-38
info@genboeck.at
www.genboeck.at