Frau im Passivhaus

Die Frau im Passivhaus - Studie von GENBÖCK HAUS-Architektin DI Swetlana Uhlig
 

Der Begriff „Passivhaus" ist nun nicht mehr so unbekannt wie noch vor einigen Jahren, wird jedoch meistens auf das Technische reduziert und von vielen Vorurteilen verfolgt.

 

Wenn von Passivhaus gesprochen wird, dann wird man zunächst einmal mit Technik und Zahlen konfrontiert, Begriffe wie „kontrollierte Wohnraumlüftung", „Heizwärmebedarf", „Energiekennzahl", „solare Energiegewinne" usw. stehen im Vordergrund.

 

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, worauf es beim Passivhaus ankommt. Oft hat man sich sogar als Laie bereits mit den Komponenten, die ein Passivhaus ausmachen, befasst.


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  • Südausrichtung
  • Große Fenster nach Süden
  • Verstärkte Wärmedämmung
  • Luftdichte Gebäudehülle
  • Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Dreischeibenverglasung
  • Spezialfensterrahmen usw....

Was aber bedeuten diese Dinge für das Lebensgefühl? Was ist dran an den Vorurteilen und was ist tatsächlich bezeichnend für das Passivhaus, wie lebt es sich darin und wie empfindet es die Familie?  -  Wie fühlt es sich an dieses Passivhaus?...

Dem wollten wir auf den Grund gehen und sind in mehreren intensiven Studien mit Passivhausbewohnern dem Leben in einem Passivhaus auf den Grund gegangen.

 

Im Mittelpunkt dieser Studien stand die Frau, die Familienmangerin, die Person, die in der Regel diejenige ist, die den Haushalt betreut und sich die meiste Zeit von allen mit dem Haus beschäftigt. Zu diesem Zweck haben wir einige Einzelgespräche und eine Diskussionsrunde veranstaltet und mit unseren Passivhausbewohnerinnen gesprochen. Sowohl die Frauen als auch die Passivhäuser waren unterschiedlichen Alters, die Familien ganz unterschiedlich groß, somit unterschiedliche Voraussetzungen gegeben.

 

Welche Vorteile bringt ein Passivhaus für die Frau? Gibt es Nachteile?

Wie „alltagstauglich" ist ein Passivhaus für die Familie?

warum lohnt sich der Schritt zum Passivhaus?

 

Die Erfahrungen und Meinungen waren allesamt  positiv und nachfolgend kurz zusammengefasst:


Dank der Komfortlüftungsanlage ein herrscht in den Häusern ein unvergleichliches Raumklima, da den Wohnräumen - ohne es zu spüren - laufend Frischluft zugeführt und die „verbrauchte" Luft wieder abgeführt wird. Dadurch werden unangenehme Gerüche im Haus vermieden und ein gesunder Schlaf gefördert. Außerdem ist die zugeführte Luft gefiltert, d. h. frei von grobem Staub und Pollen, das ist nicht nur ideal für Allergiker, sondern spart auch Zeit beim Putzen, weil sich im Haus weniger Schmutz ansammelt. Übrigens: Auch wenn es durch die permanente Luftzufuhr nicht notwendig ist, regelmäßig zu lüften, so können alle Fenster natürlich trotzdem jederzeit geöffnet werden!


Neben dem Raumklima sorgen beim Passivhaus aber noch viele weitere Aspekte für eine unvergleichliche Wohnatmosphäre. Wie etwa die großen Fensterflächen, die viel Licht, aber keinen Lärm ins Haus lassen. Außerdem sind aufgrund der Rundumdämmung und der speziellen Passivhaus-Fenster sämtliche Oberflächen gleichermaßen behaglich warm. Dies ist vor allem wichtig für Familien mit Kleinkindern, die gerne am Boden spielen. Und es gibt keine kalten Füße mehr!

 


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Alle Teilnehmerinnen dieser Studie würden wieder ein Passivhaus bauen, natürlich von GENBÖCK Haus.