
Häuser aus Holz erfüllen dieselben hohen Sicherheitsbestimmungen wie Häuser aus anderen Baustoffen.
Für alle Baustoffe - also auch für Holz - gilt, dass bei Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, bei sorgfältiger Planung und Ausführung, ein hohes Sicherheitsniveau bezüglich des Brandschutzes erreicht wird. Ein großer Vorteil von Holz ist, dass sein Brandverhalten im Gegensatz zu anderen Baustoffen berechenbar ist. Beim Brennen von Holz kommt ein chemischer Prozess in Gang, der bewirkt, dass sich das Holz selbst schützt: Die äußerste Schicht verkohlt und bewahrt dadurch den inneren, tragenden Kern vor der Zerstörung. Man weiß daher genau, wie lange Bauteile einer bestimmten Dimension brennen und wann sie ihre Tragkraft verlieren.
Holz brennt sicher. Versagen von verbautem Holz im Brandfall ist genau berechenbar - ein Vorteil, den nicht jedes Material für sich verbuchen kann. Und so sind Aussagen von Feuerwehrleuten verständlich, die den Einsatz in einem Holzgebäude anderen vorziehen. Holz brennt langsam und gleichmäßig, tropft nicht und das Versagen der Konstruktion aus Holz kündigt sich durch Geräusche an während andere Materialien oft plötzlich und unvorhersehbar versagen.
Die größte Gefahr für die Bewohner sind die Rauchgase der Einrichtungsgegenstände. Deshalb baut GENBÖCK HAUS serienmäßig Rauchmelder in den Wohn- und Schlafräumen ein.
Expertenmeinung zum Thema Brandschutz im Holzhaus
Ing. Klaus Peter Schober, Leiter der Abteilung »Bautechnik« der Holzforschung Austria dazu: »Sicher kann etwas sicher brennen. Das ist ja der größte Vorteil des Holzes: Wir wissen, dass es brennt, wie es brennt, und wir können damit umgehen. Es ist berechenbar und zwar nicht nur für die Experten. Es gibt diese Erfahrung des Menschen im Umgang mit brennendem Holz.«
»Diese Decke hat uns gerettet.« so Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Weimarer Klassik, zum Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar; Bei einem modernen Bau aus Stahlbeton wäre der Stahl nach zwei, drei Stunden geschmolzen und der Beton zerbröselt. Die einstigen Baumeister aber hatten eine sogenannte Mann-an-Mann-Decke eingezogen, eine überaus solide Holzbalkenkonstruktion.
»Holzkonstruktionen sind berechenbare Größen im vorbeugenden baulichen Brandschutz. Unter Einhaltung der vorherrschenden Gesetzeslagen, der Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz sowie der vorgeschriebenen Bestimmungen im Holzbau vertrauen die Feuerwehren auf den Baustoff Holz.«, so Landesfeuerwehrkommandant Franz Hauptmann, Landesfeuerwehrverband Steiermark.
»Das Sicherheitsniveau von Holzbauten entspricht in allen Bereichen, also auch im Brandschutz, den Anforderungen und hat somit mein vollstes Vertrauen. Überdies ist der Einsatz des Baustoffes Holz im geförderten Wohnbau ein wesentlicher Beitrag zu Ressourcen schonendem und nachhaltigem Bauen und sorgt für hohe Behaglichkeit.« Bmstr. Ing. Wilhelm Zechner, Vorstand der Sozialbau AG, Bauträger des Wohnbauprojekts Spöttlgasse, Wien.