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Die Pelletsheizung als Zentralheizsystem ist ein vollautomatisches Holzheizsystem, das über eine Förderschnecke oder ein Saugsystem mit einem Lagerraum oder Lagerbehälter (z.B. Gewebesilo) verbunden ist, aus dem die Pellets automatisch zur Pelletsheizung transportiert werden. Dabei ist der Lagerraum im Idealfall so konzipiert, dass er nur einmal im Jahr aufgefüllt werden muss. Eine Beschickung von Hand entfällt hierdurch völlig, wodurch die automatische Pelletsheizung in Bezug auf ihren Bedienkomfort ohne weiteres mit herkömmlichen Ölheizungen konkurrieren kann. |
| Die Menge der zugeführten Pellets wird bei modernen Geräten durch eine mikroprozessorgesteuerte Regelung der erforderlichen Leistung der Pelletsheizung angepasst. Pufferspeicher sind bei der Installation von Pelletsheizungen nicht zwingend notwendig. Durch den Einbau eines Pufferspeichers ist es jedoch möglich, die Zahl der Brennerstarts zu reduzieren und den Kessel weitestgehend im Volllastbetrieb laufen zu lassen. Dies erhöht den Wirkungsgrad und reduziert die Emissionen der Verbrennung. Gerade für Gebäude mit einem niedrigen Wärmebedarf ist der Einbau eines Pufferspeichers sehr empfehlenswert. Zusätzlich kann über einen Pufferspeicher eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung optimal in das Heizsystem eingebunden werden. Pellets-Einzelöfen werden hauptsächlich zur Beheizung einzelner Wohnräume oder in Kombination mit anderen Heizsystemen wie zum Beispiel Solarkollektoren oder Komfortlüftungen eingesetzt. Diese Pelletsöfen besitzen einen vom Brennraum abgetrennten Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen von Hand befüllt werden muss. Der Behälter ist so ausgelegt, dass der Vorrat für eine Brenndauer zwischen 24 und 100 Stunden ausreicht. |
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| Haustyp | Pelletbedarf /Jahr |
| Passivhaus 3 kg/m² | 450 kg |
| 3-Liter Haus 6 kg/m² | 900 kg |
| Niedrigenergiehaus Haus 8 -10 kg/m² | 1.400 kg |
| Bestand 44 kg/m² | 6.600 kg |