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Moderne Brennwertgeräte sind wesentlich effizienter als herkömmliche Gasthermen. Deshalb rechnet sich der höhere Anschaffungspreis innerhalb weniger Jahre und nützt die eingesetzte Energie zur Schonung der Umwelt und Ihrer Geldbörse. Durch Nutzung des Brennwerteffektes wird erreicht, dass die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärmeenergie zusätzlich für die Wärmegewinnung eingesetzt werden kann. Diese Energie wird durch Kondensation des Abgases gewonnen. Dazu wird im Heizgerät ein zweiter Wärmetauscher integriert, der vom Rücklauf des Heizwasserkreislaufs durchströmt wird und die Abgase unter den Taupunkt abkühlt. Abgase aus Gasfeuerungen müssen dazu auf eine Temperatur unter 56°C abgekühlt werden. Die Kondensation des Wasserdampfs ist der umgekehrte Vorgang des Phasenübergangs vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Der Abgasverlust hat einen entscheidenden Einfluss auf den Nutzungsgrad des Wärmeerzeugers. Der Wärmegewinn aus der Abgaskondensation erhöht den Nutzungsgrad um bis zu 11%. Wird der Heizwert mit 100% zugrundegelegt und dieser Wärmegewinn hinzuaddiert, stehen für die Gas-Brennwertnutzung theoretisch 111% zur Verfügung. Abzüglich der Wärmeverluste des Heizgerätes (Abgasverlust, Oberflächenverlust, nicht nutzbarer Anteil der Kondensationswärme) beträgt die Nutzwärme ca. 104% im Vergleich zu Heizwert-Wärmeerzeugern. Brennwert-Heizgeräte eignen sich besonders für Anwendungsbereiche mit niedrigen Systemtemperaturen. Die Temperatur des Heizungs-Rücklaufs soll dazu so tief liegen, dass im Abgaswärmetauscher der Taupunkt unterschritten wird. Im Heizsystem sollte deshalb keine Rücklauftemperaturanhebung vorgesehen werden.
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