
| Quadratisch, praktisch, gut | ![]() |

Egal ob die Sonne scheint, graue Wolken über dem Himmel hängen oder Regen über das Land zieht. Nichts kann dem Hause Niederndorfer die gute Laune verderben, es ist immer hell und freundlich. Das Gefühl von Offenheit vermittelt auch die überdurchschnittliche Raumhöhe von 2,85 Meter, im Wohnzimmer sogar 3,15 Meter.
Reduziert, zurückhaltend und schlicht war das Konzept. Leben bringen die Bewohner selbst in das Haus. „Wir wohnen praktisch nach außen. Durch die großen Fensterflächen Richtung Innenhof wirken alle Räume bei jeder Witterung lichtdurchflutet und großzügig", zeigt sich Lore Niederndorfer in völligem Einklang mit ihrem Haus.
Eingeschleust
Regelrecht eingeschleust wird man in das Heim, wenn man es von der Garage aus betritt. Familiengarderobe, Abstellmöglichkeiten und Stauraum liegen am Weg von der Garage zur Küche und machen aus den Einkäufen keinen unerträglichen Ballast. In wenigen Schritten ist man von der Küche auf der Terrasse, vom Fitnessraum am Pool. Alles ist kompakt und funktionell angelegt, Farb- und Materialwahl sind harmonisch abgestimmt.
Harmonisch und im Einklang
Harmonisch und im Einklang verlief auch die Zusammenarbeit mit dem Architekten. „Es ist schon wichtig, dass man sich im Grundstil des Architekten wieder findet und man gemeinsam in eine Richtung geht. Bei uns hat das wunderbar funktioniert. Wir hatten in vielen Dingen den gleichen Geschmack und schon vom Erstentwurf weg gab es keine gravierenden Änderungen", erzählt Lore Niederndorfer.
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Beim zweiten Mal ist alles anders
Schließlich war dieser Bau kein Neuland mehr. Alle Erfahrungen vom ersten Hausbau vor 25 Jahren sind eingeflossen. Beim ersten Haus wäre ein Umbau angestanden. Renovieren oder neu bauen, war die große Frage. Familie Niederndorfer entschied sich für den Neubau. Die Kinder waren aus dem Haus. Bewusst wurde auf Unnötiges verzichtet. Es kommt ja nicht auf die Größe an. |
Ein Haus für zwei
Das Architektenhaus ist geprägt durch Reduziertheit: keine Kinderzimmer, kein Gästezimmer, keine Gänge, kein Keller. Das Haus ist komplett auf traute Zweisamkeit ausgerichtet. Die gesamte Planung und Ausführung lag in den Händen der Bauherrin. Ihr Mann verließ sich dabei voll und ganz auf seine Frau .... und sah am Ende, dass es gut war. „Ich habe mich von der Planung bis zur Ausführung und zum Umzug um alles gekümmert, weil es mir Spaß machte. Mein Mann machte eine Woche Urlaub und konnte dann in ein schlüsselfertiges Haus einziehen", beschreibt Lore Niederndorfer den problemlosen Hausbau.
Spaß gemacht habe es auch deshalb, weil alle Professionisten sehr verlässlich und gut gearbeitet hätten und so ein reibungsloser Ablauf möglich war. Hier waren natürlich auch die Erfahrungen vom ersten Haus sehr hilfreich.
Möglichkeiten, ihre Erfahrungen weiterzugeben, hat Lore Niederndorfer auch in Zukunft noch genügend. Tochter Katharina und ihr Mann werden sich um den Umbau des Elternhauses kümmern und Sohn Karl eröffnet gemeinsam mit seiner Frau bald die Baustelle seines eigenen Hausprojekts.
Quelle: Die Grieskirchnerin, Juli 2010, 7. Jg., Nr. 6, Mag. Petra Kinzl; Fotos: Roland Wimmer / copyright max architektur