Interviews & Homestories

Interview mit Fam. Mag. Wöginger aus Rohr/Kremstal,

Im Herbst 2000 entschlossen sich Mag. Andreas und Rosina Wöginger aus Rohr/Kremstal zum Bau eines Passivhauses, das von GENBÖCK HAUS  als Generalunternehmen mit Passivhausgarantie geplant und errichtet wurde. 

Nachstehend haben wir für Sie ein Interview mit Fam. Wöginger zusammengefasst:


Wann haben Sie erstmals daran gedacht, ein Passivhaus zu bauen?

Die gewünschte Haustechnik inkl Lüftung für ein Niedrigenergiehaus wäre zu teuer geworden, somit entschlossen wir uns im Herbst 2000 ein Passivhaus zu planen.


Wie und wo haben Sie einschlägige Informationen und Angebote eingeholt?

Zu 90 % aus dem Internet; Energieinstitut Linz; Energiesparverband; Messen


Standen Sie dabei auch vor der Wahl "Massivbau" oder "Holzrahmenbauweise"?

Ja, da aber die in der BRD übliche Kalksandsteinbauweise für Österreich zu teuer ist und vor allem Wärmebrückenprobleme verursacht, haben wir uns für Holz entschieden.


Was waren die ausschlaggebenden Gründe, sich für ein EnerGEN Ultra Passivhaus von GENBÖCK HAUS zu entscheiden?

Generalunternehmerfunktion mit Passivhausgarantie; guter Ruf für Qualität und Zuverlässigkeit.


Wie waren Sie mit den Planungs- und Baufortschritten zufrieden und wann haben Sie Ihr EnerGEN Ultra Passivhaus beziehen können?

Termineinhaltung war bestens, Bezug 8 Monate nach Baubeginn


Wie schnell haben Sie sich eingewöhnt?

Nach ca 1 Woche im Dezember hat man sich an angenehme Schlafzimmertemperaturen bei guter Luft gewöhnt.


Was waren die gravierendsten Umstellungen gegenüber Ihren bisherigen Wohnerfahrungen?

Die gleichmäßigen Temperaturen in allen Räumen; Das Wegfallen vom Fensteröffnen im Winter für Frischluft. Keine Kaltluftbewegungen unter den großen Fenstern.


Wie kommen Sie mit der Haustechnik zurecht?

Das Kombigerät ist sehr bedienungsfreundlich, eine Solaranlage rentiert sich nie; Die Einstellung der Lüftungsanlage muss sehr sorgfältig geschehen.


Wie beurteilen Sie den Wohnkomfort in Ihrem Passivhaus?

Viel weniger Staub; Gerüche in Toiletten und Küche sind schnell weg. Temperatur in Nassräumen muss, wenn gewünscht, über Schnellheizstrahler kurzfristig erhöht werden.


Wie empfinden Sie die Komfortlüftung bzw. die Luftqualität in Ihrem Passivhaus?

Im extremen Hochsommer ist trotzdem nachts ein Fensterquerlüften notwendig, da der Erdregister schon zu warme Luft ansaugt. Im Winter muss man mit trockenerer Luft rechnen.


Welche Vorzüge Ihres Passivhauses schätzen Sie besonders hoch ein?

Keine Zugluft; energetisch und ökologisch zukunftsweisend, helle Südräume, keine Boden- oder Platzprobleme durch Heizung.


Können Sie uns auch Nachteile gegenüber dem Wohnen in konventionell gebauten Häusern nennen?

Kleine Einschränkungen in der Planung (Kellerintegration; Gauben, Erker); wirklich konsequente Bauausführung notwendig; spätere Veränderungen der Bewohner / Umbauten sicher aufwändiger

Können Sie nach Ihren bisherigen Erfahrungen schon einschätzen, wann sich Ihr Passivhaus amortisiert haben wird?

Wir gehen davon aus, dass durch die schlichte Planung (keine Schnörkel, keine Heizung/Kamin) kaum Mehrkosten entstanden sind.


Haben Sie Ihre Entscheidung für ein EnerGEN Ultra Passivhaus jemals bereut?

Bisher nicht, unsere Erwartungen wurden ja durchwegs erfüllt und wir gehen davon aus, dass das auch so bleiben wird!