
| Passivhaus Meier, Neuhofen - ein Erfahrungsbericht | ![]() |

Wir haben bereits vor 10 Jahren ein Niedrigenergiehaus mit der Fa. Genböck Haus gebaut. Da wir sehr zufrieden waren, und Genböck Haus auch beim Passivhausbau über viel Erfahrung verfügt, haben wir uns entschlossen, auch dieses Haus mit Genböck zu bauen.
Ein weiterer Vorteil war die geringe Bauzeit von knapp 6 Monaten.
Eine Alternative zum Passivhaus gab es für mich nicht. Der Gedanke ein Passivwohn- und -bürohaus zu errichten, beschäftigte mich schon seit einigen Jahren. Die ständig steigenden Energiekosten bestärkten meine Entscheidung.
Die meiste Überzeugungsarbeit musste ich bei meiner Frau leisten. Sie konfrontierte mich mit sämtlichen Vorurteilen (trockene Luft, niedrige Raumtemperatur, man darf die Fenster nicht öffnen, ...) und Bausünden aus den Anfängen des Passivhausbaus. - Heute ist sie überzeugte Passivhausbewohnerin.
Im Sommer, dank kontrollierter Wohnraumlüftung inkl. Pollenfilter, keine allergischen Hustenanfälle in der Nacht, und im Winter keine trockenen Lippen und Nasenschleimhäute, haben sicher dazu beigetragen.
Die kompakte, energieeffiziente Bauweise, bei der wir den Wohnbereich für 5 Personen und einen Bürobereich für 4 Personen auf ca. 270 m² vereinen konnten, ermöglicht uns, laut Energiesparverband, eine Nutzheiz-Energiekennzahl von 8 kWh/m²a.
Die Gesamtenergiekosten (Heizen, Lüftung, Warmwasser, Haushalts- und Bürostrom) haben sich, obwohl das neue Haus um 100 m² größer ist, von € 240,00 monatlich auf € 50,00 reduziert. Wenn man die produzierte Strommenge unserer Photovoltaikanlage 1:1 abrechnet, ist der Energieaufwand fast Null.
Seither sehen wir den prognostizierten Preissteigerungen am Energiesektor etwas gelassener entgegen.
Leo Meier