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20.07.2010Holzbau gewinnt immer mehr an Bedeutung

Die Studie weist für OÖ. einen Holzbauanteil von 37 % an den bewilligungspflichtigen Hochbauten aus. Die Untersuchung lokalisiert aber auch klar Entwicklungspotentiale für Holz.
So stellt man fest, dass Holzbauten vor allem auf dem Gebiet des Gewerbe- und Industriebaus, aber auch bei öffentlichen Gebäuden und im mehrgeschoßigen Wohnbau hinsichtlich ihrer Nutzfläche deutlich kleiner waren als Gebäude auch Stahl und mineralischen Werkstoffen.

Das schlägt sich auch in einem deutlich niedrigeren Holzbauanteil an der Nutzfläche nieder, der einen Wert von 13 % ausweist. "Es ist davon auszugehen, dass die thermische Qualität und damit der Holzbau auch bei großvolumigen Gebäuden in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird", blickt Starhemberg optimistisch in die Zukunft.

Potentiale im städtischen Bereich

Wie erwartet spielt Holz im urbanen Bereich mit einem Anteil von 14 % der Bauvorhaben und ca. 1 % der Nutzfläche noch eine geringe Rolle. Aber auch hier gewinnt Holz mit dem Vorteil einer kurzen Bauzeit und der wirtschaftlichen Konstruktion an Bedeutung.
So wurden kürzlich in Berlin und London sieben- bzw. neungeschoßige Holzbwohngebäude errichtet.
"Diese Vorzeigeprojekte geben die Richtung vor, in die sich der Holzbau entwickeln wird", unterstreicht Starhemberg. Mit den kürzlich vom Land OÖ. angekündigten Erleichterungen für den Baustoff Holz in der oö. Baugesetzgebung hat die Politik bereits die Weichen für mehr Holz im großvolumigen Bau gestellt.
Eine Zusammenfassung dieser Studie kann auf www.proholz-ooe.at heruntergeladen werden.
(Quelle: OÖW 2. Juli 2010)